Quellen & Lizenzen
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Wissenschaftliche Quellen
Schwangerschaft – Physische und mentale Transformation
15 Quellen in 5 Abschnitten
Schwangerschaft – Physische und mentale Transformation
15 Quellen in 5 Abschnitten
Der metabolische Marathon: Grenzen der Belastbarkeit
Thurber, C., Pontzer, H., et al. (2019). Extreme events reveal an alimentary limit on sustained maximal human energy expenditure. Science Advances.
→ Belegt die metabolische Obergrenze bei 2,5x Grundumsatz – Schwangerschaft erreicht diesen Grenzwert.
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr: Energie.
→ Dokumentiert den gesteigerten Energiebedarf und die ca. 80.000 kcal Gesamtkosten.
Butte, N. F., & King, J. C. (2005). Energy requirements during pregnancy and lactation. Public Health Nutrition.
→ Standard-Review zur Energieverteilung: Fötus, Plazenta, mütterliche Reserven.
Endokrine Invasion: Ein Körper wird umgebaut
Kaufmann, M., Costa, S. D., & Scharl, A. (Hrsg.). Die Gynäkologie. Springer Verlag.
→ Standardwerk zu systemischen Effekten von Progesteron und Östrogen.
Kristiansson, P., et al. (1996). Serum relaxin, symphyseal pain, and back pain during pregnancy. American Journal of Obstetrics and Gynecology.
→ Belegt Zusammenhang zwischen Relaxin und Bandapparat-Lockerung.
Sanghavi, M., & Rutherford, J. D. (2014). Cardiovascular Physiology of Pregnancy. Circulation.
→ Bestätigt Blutvolumen-Anstieg (+40-50%) und erhöhte Herzleistung.
Das Immun-Paradoxon: Leben mit heruntergefahrenem Schutz
Mor, G., & Cardenas, I. (2010). The immune system in pregnancy: a unique complexity. American Journal of Reproductive Immunology.
→ Erklärt Immuntoleranz und Modulation der Killerzellen beim 'Allotransplantat' Fötus.
Robert Koch-Institut (RKI). Infektionskrankheiten und Impfungen in der Schwangerschaft. Epidemiologisches Bulletin.
→ Belegt erhöhte Anfälligkeit für Listeriose, Influenza durch Immunmodulation.
AWMF S2k-Leitlinie. Hypertensive Schwangerschaftserkrankungen: Diagnostik und Therapie.
→ Dokumentiert Präeklampsie als plazentare Anpassungsstörung.
Psyche: Umbau der Identität ()
Hoekzema, E., et al. (2017). Pregnancy leads to long-lasting changes in human brain structure. Nature Neuroscience.
→ Beweis für Synaptic Pruning – Gehirn-Umbau zugunsten sozialer Kognition.
Athan, A. (Columbia University). Matrescence: The Developmental Transition to Motherhood.
→ Definiert Matrescence als eigenständiges Entwicklungsstadium wie Adoleszenz.
Rohde, A. (Hrsg.). Psychopharmakotherapie in Schwangerschaft und Stillzeit. Thieme.
→ Unterscheidet normale Ambivalenz von pathologischer Depression.
: Eine lebenslange Spur
Boddy, A. M., et al. (2015). Fetal microchimerism and maternal health: A review and evolutionary analysis. BioEssays.
→ Review zu dauerhafter fetaler DNA in Mutter – Wundheilung und Autoimmunität.
Chan, W. F., et al. (2012). Male microchimerism in the human female brain. PLOS ONE.
→ Nachweis männlicher DNA im mütterlichen Gehirn Jahrzehnte nach Geburt.
Kovacs, C. S. (2016). Maternal Mineral Metabolism: Creating the Fetus. Bone.
→ Belegt Kalzium-Mobilisierung aus mütterlichem Skelett für Fötuswachstum.
Geburt – Physische und psychische Grenzerfahrung
15 Quellen in 5 Abschnitten
Geburt – Physische und psychische Grenzerfahrung
15 Quellen in 5 Abschnitten
Die Physiologie der Gewalt: Ein Muskel am Limit
Schmidt, R. F., Lang, F., & Heckmann, M. (Hrsg.). Physiologie des Menschen. Springer. Kapitel: Reproduktionsphysiologie / Geburtsvorgang.
→ Erklärt Ferguson-Reflex als neurohumorale Rückkopplung und mechanische Kräfte des Uterus.
Lowe, N. K. (2002). The nature of labor pain. American Journal of Obstetrics and Gynecology.
→ Unterscheidet viszeralen ischämischen Schmerz von somatischem Schmerz – stützt These: Schmerzsignal für Arbeit, nicht Schaden.
Odent, M. (1992/2014). The Fetus Ejection Reflex. Birth.
→ Beschreibt unwillkürlichen Charakter der Austreibungsphase ohne Adrenalin-Hemmung.
Kontrollverlust als biologische Notwendigkeit
Dietrich, A. (2003). Functional neuroanatomy of altered states of consciousness: The transient hypofrontality hypothesis. Consciousness and Cognition.
→ Wissenschaftliche Grundlage für Herunterfahren des Neokortex – rationales Denken und Instinkt konkurrieren neurologisch.
Buckley, S. J. (2015). Hormonal Physiology of Childbearing. National Partnership for Women & Families.
→ Goldstandard-Report: Belegt wie Katecholamine (Adrenalin) die Oxytocin-Freisetzung blockieren.
Geist, C., Harder, U., & Stiefel, A. (Hrsg.). Hebammenkunde. Thieme.
→ Beschreibt Notwendigkeit geschützter Atmosphäre zur Vermeidung von Adrenalinausschüttung.
Die
Tracy, S. K., et al. (2007). Cascades of intervention in primiparous women with intended normal birth. Birth.
→ Schlüsselstudie: Belegt statistisch, wie eine Intervention (z.B. Einleitung) Folgemaßnahmen signifikant erhöht.
AWMF S3-Leitlinie. Die Sectio caesarea. (AWMF-Registernummer 015-084).
→ Listet nüchtern OP-Risiken auf (Blutung, Infektion) – widerspricht Trivialisierung als 'Reißverschluss'.
Gupta, J. K., et al. (2017). Position in the second stage of labour. Cochrane Database of Systematic Reviews.
→ Belegt: Rückenlage (oft für CTG nötig) verengt Geburtskanal und verlängert Geburt.
Trauma: Wenn das Erlebnis stecken bleibt
Beck, C. T. (2004). Birth trauma: in the eye of the beholder. Nursing Research.
→ Wichtigste Studie: Nicht der Notfall erzeugt Trauma, sondern Nicht-Gehört-Werden und Ohnmacht.
Garthus-Niegel, S., et al. (2013). The impact of subjective birth experience on post-traumatic stress symptoms. Archives of Women's Mental Health.
→ Deutsche Studie (TU Dresden): Subjektives Erleben ist stärkster Prädiktor für PTBS.
Levine, P. A. (2010). In an Unspoken Voice: How the Body Releases Trauma and Restores Goodness.
→ Erklärt neurobiologischen Totstellreflex (Dissoziation) wenn Flucht/Kampf unmöglich.
Das vierte Trimester: Der
ACOG Committee Opinion No. 736: Optimizing Postpartum Care. (2018).
→ Definierte Wochenbett neu als 'ongoing process' unter Anerkennung massiver physiologischer Umstellung.
O'Hara, M. W., & Wisner, K. L. (2014). Perinatal mental illness. Best Practice & Research Clinical Obstetrics & Gynaecology.
→ Visualisiert dramatischen Hormonabfall (Estradiol/Progesteron: 100x auf 0 in 48h) und Auswirkung auf Neurotransmitter.
Kirschner, R., et al. Mütterliche Gesundheit nach der Geburt. Robert Koch-Institut, GBE-Heft.
→ Deutsche Daten zur körperlichen Verfassung im Wochenbett (Wundheilung, Rückbildung, Still-Belastung).
Stillzeit und Frühphase – Körperliche und zeitliche Bindung
13 Quellen in 4 Abschnitten
Stillzeit und Frühphase – Körperliche und zeitliche Bindung
13 Quellen in 4 Abschnitten
Die : Stoffwechselteilung
Hassiotou, F., et al. (2013). Maternal and infant-derived factors in human milk. Clinical & Translational Immunology.
→ Bahnbrechende Forschung zur retrograden Inokulation: Speichel-Rückfluss als Immun-Signalweg.
Sanchez, C. L., et al. (2013). The possible role of human milk nucleotides as sleep inducers. Nutritional Neuroscience.
→ Belegt unterschiedliche Milchzusammensetzung (Tag vs. Nacht) zur Steuerung des kindlichen Rhythmus.
Nationale Stillkommission (BfR) / Gynäkologische Endokrinologie. Springer Lehrbuch.
→ Physiologie der Laktations-Amenorrhoe und Östrogenmangel als biologischer Schutzmechanismus.
Die Neurobiologie der
Xie, L., Nedergaard, M., et al. (2013). Sleep drives metabolite clearance from the adult brain. Science.
→ Zentrale Entdeckung: Gehirn-Reinigung (Beta-Amyloid) findet nur im Tiefschlaf statt.
Williamson, A. M., & Feyer, A. M. (2000). Moderate sleep deprivation produces impairments in cognitive and motor performance equivalent to legally prescribed levels of alcohol intoxication. Occup Environ Med.
→ Chronischer Schlafentzug = kognitive Defizite vergleichbar mit 1,0 Promille Alkohol.
Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung (DGSM). Leitlinie: Nicht-erholsamer Schlaf/Schlafstörungen.
→ Klinische Folgen fragmentierten Schlafs auf Stoffwechsel, Immunsystem und Psyche.
Mental Load: Die Kosten der
Raichle, M. E. (2015). The Brain's Default Mode Network. Annual Review of Neuroscience.
→ Default Mode Network springt nur an ohne fokussierte Aufgabe – 'Aufpassen' blockiert Erholung.
Kim, P., et al. (2010). The plasticity of human maternal brain. Behavioral Neuroscience.
→ Amygdala bei Müttern strukturell vergrößert – biologischer Beweis für Hypervigilanz.
Hans-Böckler-Stiftung (WSI). Gender Care Gap und die mentale Last der Sorgearbeit.
→ Datenbasis für 'unsichtbare Arbeit' und Diskrepanz zwischen gefühlter/tatsächlicher Belastung.
: Der Preis der Empathie
Porges, S. W. (2011). The Polyvagal Theory: Neurophysiological Foundations of Emotions. Norton.
→ Wissenschaftliche Basis für Co-Regulation: Vagus-Bremse als aktiver Hemmprozess.
McEwen, B. S. (1998). Stress, adaptation, and disease: Allostasis and allostatic load. NEJM.
→ Goldstandard-Begriff für Verschleiß durch Daueranpassung – 'Zusammenreißen' hat biologische Kosten.
Brisch, K. H. Bindungsstörungen: Von der Bindungstheorie zur Therapie. Klett-Cotta.
→ Führender deutscher Bindungsforscher: Stress blockiert Feinfühligkeit (Dysregulation).
Lijffijt, M., et al. (2009). P50 gating in sensory gating. Clinical Neurophysiology.
→ Neurologischer Mechanismus des 'Touched Out': Sensory Gating bei Überlastung.
Strukturelle Asymmetrie – Die Realität ungleicher Lasten
22 Quellen in 7 Abschnitten
Strukturelle Asymmetrie – Die Realität ungleicher Lasten
22 Quellen in 7 Abschnitten
Die biologische Basis-Asymmetrie
Trivers, R. L. (1972). Parental investment and sexual selection. Biological Laboratories, Harvard University.
→ Ur-Quelle der Parental Investment Theory: Erklärt, warum das physiologisch mehr investierende Geschlecht stärker gebunden ist.
Hrdy, S. B. (1999). Mother Nature: A History of Mothers, Infants, and Natural Selection.
→ Widerlegt Mythos der 'heiligen' Mutterinstinkte; analysiert Kosten-Nutzen-Rechnungen weiblicher Primaten.
Kovacs, C. S. (2011). Calcium and Bone Metabolism Disorders during Pregnancy and Lactation. Endocrinology and Metabolism Clinics.
→ Belegt mineralische Mobilisierung: 3-5% Knochendichteverlust während der Stillzeit als 'somatisches Opfer'.
Die Ökonomie des Verzichts ()
Kleven, H., Landais, C., & Søgaard, J. E. (2019). Children and Gender Inequality: Evidence from Denmark.
→ Definiert 'Child Penalty' mathematisch: 80% des Gender Pay Gaps gehen auf die Geburt des ersten Kindes zurück.
Goldin, C. (2021). Career and Family: Women's Century-Long Journey toward Equity.
→ Nobelpreis-Forschung zur Einkommensschere; zeigt strukturelle Ursachen des Karriereknicks von Müttern.
Geyer, J., et al. (2020). Der Child Penalty in Deutschland. DIW Wochenbericht.
→ Deutsche Datenlage: Mütter verdienen langfristig ca. 60% weniger als Väter nach der Geburt.
Killewald, A. (2013). A Reconsideration of the Fatherhood Premium. American Sociological Review.
→ Belegt den 'Väter-Bonus': Väter werden als kompetenter wahrgenommen, Mütter erhalten Malus.
Karriere-Kinetik: Die
Williams, J. C. (2004). Hitting the Maternal Wall. Academe.
→ Prägte den Begriff 'Maternal Wall': Mutterschaft ist stärkste Form geschlechtsspezifischer Diskriminierung.
Correll, S. J., et al. (2007). Getting a Job: Is There a Motherhood Penalty? American Journal of Sociology.
→ Identische Lebensläufe: Mütter wurden seltener eingeladen und erhielten niedrigere Gehaltsangebote.
Bundesministerium für Familie (BMFSFJ) / Prognos AG. Wiedereinstieg von Frauen in das Erwerbsleben.
→ Analysiert 'Wiedereinstiegs-Friktion' und 'Teilzeit-Klebstoff' in deutschen Unternehmen.
Der Zinseszins-Effekt: Die
OECD (2023). Pensions at a Glance: Gender Pension Gap.
→ Deutschland im OECD-Vergleich: Gender Pension Gap von 46-60%, direkt an Erwerbsunterbrechungen gekoppelt.
Bertelsmann Stiftung (2020). Wer gewinnt? Wer verliert? Die Entwicklung der Lebenserwerbseinkommen.
→ Belegt 'Knick ab 35': Frauen verlieren fast die Hälfte ihres Lebenseinkommens durch Sorgearbeit.
Statistisches Bundesamt. Ehescheidungen und Versorgungsausgleich.
→ Untermauert strukturelle Abhängigkeit: Versorgungsausgleich deckt Opportunitätskosten oft nicht ab.
Der Mental Load der Biologie
Feldman, R. (2015). The adaptive human parental brain. Trends in Neurosciences.
→ Amygdala bei Primary Caregivers stärker sensibilisiert: 'Sie hört es früher' ist neurobiologisch belegt.
Swain, J. E., et al. (2014). Approaching the biology of human parental attachment. Brain Research.
→ Gehirnaktivität bei Baby-Schreien: Mütter zeigen stärkere Arousal-Aktivierung als Väter.
Walum, H., & Young, L. J. (2018). The neural mechanisms of the pair bond. Nature Reviews Neuroscience.
→ Erklärt, warum emotionale Bindung und Mental Load physiologisch erschöpfend sind.
Die Illusion der Fairness (50/50)
Rodsky, E. (2019). Fair Play: A Game-Changing Solution for When You Have Too Much to Do.
→ CPE-Modell (Conception, Planning, Execution): 'Wer nur ausführt, hilft nur. Wer plant, trägt die Last.'
Jurczyk, K. (2020). Die Arbeit des Alltags. Deutsches Jugendinstitut.
→ Deutsche Expertin für Mental Load; kritisiert den Begriff 'Helfen' wissenschaftlich.
Criado-Perez, C. (2019). Invisible Women: Exposing Data Bias in a World Designed for Men.
→ Daten zu unbezahlter Arbeit: 'Hilfe' bedeutet oft, dass Männer angenehme Aufgaben übernehmen.
Die semantische Falle des 'Helfens'
Criado-Perez, C. (2019). Invisible Women: Exposing Data Bias in a World Designed for Men.
→ Daten zu unbezahlter Arbeit: 'Hilfe' bedeutet oft, dass Männer angenehme Aufgaben übernehmen.
Jurczyk, K. (2020). Care-Krise und Sorgearbeit. Deutsches Jugendinstitut.
→ Kritisiert den Begriff 'Helfen' wissenschaftlich als Manifestation der Asymmetrie.
Lockman, D. (2019). All the Rage: Mothers, Fathers, and the Myth of Equal Partnership.
→ Zerlegt den Mythos 50/50; zeigt soziologisch, warum Paare in alte Muster zurückfallen.
Operative Verantwortung – Haltung und systemische Entlastung
15 Quellen in 5 Abschnitten
Operative Verantwortung – Haltung und systemische Entlastung
15 Quellen in 5 Abschnitten
: Die biologische Notwendigkeit der Grenze
von Schlippe, A., & Schweitzer, J. – Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung. Vandenhoeck & Ruprecht.
→ Deutsches Standardwerk: Familiensysteme brauchen in Umbruchphasen rigidere Außengrenzen zur Stabilisierung.
Coan, J. A., et al. (2006). Lending a hand: Social regulation of the neural response to threat. Psychological Science.
→ Neurobiologischer Beleg: Unterstützender Partner reduziert messbar die Stressantwort im Gehirn.
Deutscher Hebammenverband (DHV). Wochenbett: Empfehlungen zur Betreuung.
→ Medizinische Notwendigkeit von Ruhephasen – Stress hemmt den Milchspendereflex.
: statt Fragen
Daminger, A. (2019). The Cognitive Dimension of Household Labor. American Sociological Review.
→ Akademische Quelle für das CPE-Modell: Männer übernehmen oft nur Execution, nicht Conception & Planning.
Baumeister, R. F., et al. (1998). Ego depletion: Is the active self a limited resource? Journal of Personality and Social Psychology.
→ Basis für Decision Fatigue: Jede Frage verbraucht physiologisch Glukose und schwächt Willenskraft.
Allen, D. (2001). Getting Things Done. Penguin Books.
→ Erklärt den Zeigarnik-Effekt: Unerledigte Aufgaben binden kognitive Kapazität bis zum Abschluss.
&
Ross, L. E., et al. (2005). Sleep disturbance and postpartum depression: A systematic review. Journal of Affective Disorders.
→ Harte Korrelation: Schlafentzug ist der stärkste physiologische Auslöser für postpartale Depressionen.
Richter, D., et al. (2019). Long-term effects of pregnancy and childbirth on sleep satisfaction and duration. Sleep.
→ Deutsche Längsschnittstudie (DIW/SOEP): Mütter haben bis 6 Jahre nach Geburt Schlafdefizite.
Dement, W. C. The Promise of Sleep. Dell Publishing.
→ Erklärt Schlafzyklen (90 Min): Fragmentierter Schlaf hat nicht denselben Erholungswert wie Blöcke.
: Die Theorie des Haltens
Bion, W. R. (1962). Learning from Experience. Heinemann.
→ Primärquelle für Containment: Unerträgliche Gefühle aufnehmen, verarbeiten und beruhigt zurückgeben.
Schnarch, D. (1997). Passionate Marriage. Henry Holt.
→ Erklärt Selbst-Differenzierung: Emotional nah bleiben ohne von Emotionen des Partners infiziert zu werden.
Gottman, J. M. The Seven Principles for Making Marriage Work. Harmony Books.
→ Stonewalling vs. Self-Soothing: Beruhigung (Co-Regulation) ist Voraussetzung für Konfliktlösung.
&
Fthenakis, W. E. (Hrsg.). Väter: Wozu und wie? IFP München.
→ Führender deutscher Väterforscher: Vaterrolle wirkt primär über Entlastung der Mutter auf das Kind.
Greenleaf, R. K. (1970). The Servant as Leader. Robert K. Greenleaf Center.
→ Ur-Quelle des Servant Leadership: Führen durch Dienen und Ermöglichen (Infrastructure Provider).
Hrdy, S. B. (2009). Mothers and Others: The Evolutionary Origins of Mutual Understanding. Harvard University Press.
→ Beleg für Alloparenting: Mütter sind biologisch nicht für Allein-Aufzucht ausgelegt – sie brauchen Helfer.
Medizinische Perspektive – Klinische Physiologie
24 Quellen in 8 Abschnitten
Medizinische Perspektive – Klinische Physiologie
24 Quellen in 8 Abschnitten
Hämodynamik: Der Körper unter Volllast
Sanghavi, M., & Rutherford, J. D. (2014). Cardiovascular physiology of pregnancy. Circulation.
→ Standard-Referenz: Herzzeitvolumen +40-50%, systemische Vasodilatation
Lain, K. Y., & Catalano, P. M. (2007). Metabolic changes in pregnancy. Clinical Obstetrics and Gynecology.
→ Erklärt physiologische Insulinresistenz als Glukose-Umleitung zum Fötus
Brandes, R., Lang, F., & Schmidt, R. F. (Hrsg.). Physiologie des Menschen. Springer.
→ Nierenfunktion, Ödeme, Osmoregulation und Verdünnungsanämie
Die Plazenta: Das autonome Fremdorgan
Moffett, A., & Loke, C. (2006). Implantation, trophoblast invasion and the maternal immune system. Nature Reviews Immunology.
→ Zelluläre Ebene: Trophoblast kapert Arterien, Immunmodulation
Barker, D. J. P. (1998). In utero programming of chronic disease. Clinical Science.
→ Barker-Hypothese: Stress im Uterus prägt Stressachse lebenslang
Cunningham, F. G., et al. Williams Obstetrics. McGraw-Hill.
→ Standardwerk Geburtshilfe: Plazenta-Hormone (hPL, Progesteron)
Geburtsmechanik: Ein biomechanisches Passungsproblem
Sorantin, E., et al. (2015). MRI-based analysis of fetal head molding during vaginal delivery. PLOS ONE.
→ Bildgebung: Schädelplatten schieben sich übereinander (Molding)
Lowe, N. K. (2002). The nature of labor pain. American Journal of Obstetrics and Gynecology.
→ Wehenschmerz ist ischämisch (Sauerstoffmangel), nicht Verletzung
Schünke, M., et al. Prometheus LernAtlas der Anatomie: Innere Organe. Thieme.
→ Beckengeometrie und Notwendigkeit der Rotationsbewegungen
Neuroendokrinologie: Warum Logik die Geburt hemmt
Odent, M. (2001). The function of the neocortex in labour. In: The Scientification of Love.
→ Theoretische Basis für Neokortikale Hemmung unter Geburt
Uvnäs-Moberg, K. (2003). The Oxytocin Factor.
→ Synthetisches Oxytocin passiert Blut-Hirn-Schranke kaum
Buckley, S. J. (2015). Hormonal Physiology of Childbearing.
→ Hormonelle Kaskaden und Störung durch Stress (Adrenalin)
Wochenbett: Traumatologische Wundheilung
Dietz, H. P., & Lanzarone, V. (2005). Levator trauma after vaginal delivery. Obstetrics & Gynecology.
→ Ultraschall-Nachweis: Levator Ani Avulsion bei vaginaler Geburt
Coad, J., & Dunstall, M. Anatomy and Physiology for Midwives. Elsevier.
→ Mechanismus der Autolyse und Hämostase durch Muskelkontraktion
DGGG Leitlinie. Vaginale Geburt am Termin. (Abschnitt Postpartale Überwachung).
→ Standards: Überwachung Blutung, Lochialstau, Infektion
Laktation: Ein unterschätzter Energie-Gigant
Butte, N. F., & King, J. C. (2005). Energy requirements during pregnancy and lactation. Public Health Nutrition.
→ Energiebedarf +500 kcal/Tag, Milch hat Vorrang vor Reserven
Neville, M. C., et al. (2002). Lactogenesis: the transition from pregnancy to lactation. Pediatric Clinics of North America.
→ Progesteron-Withdrawal-Mechanismus: Plazenta weg = Prolaktin wirkt
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr: Stillzeit.
→ Deutsche Referenzwerte für Nährstoffbedarf in der Stillzeit
Das Neugeborene: Eine physiologische Frühgeburt
Rosenberg, K., & Trevathan, W. (2002). Birth, obstetrics and human evolution. BJOG.
→ Obstetrical Dilemma: Kopfgröße vs. Beckenbreite = unreife Geburt
Swaiman, K. F. Pediatric Neurology: Principles and Practice.
→ Fehlende Myelinisierung, Hirnstamm-Dominanz bei Neugeborenen
Iglowstein, I., et al. (2003). Sleep duration from infancy to adolescence. Pediatrics.
→ 50% REM-Schlaf, fehlendes zirkadianes System in ersten 3 Monaten
Co-Regulation: Das Gehirn der Eltern als externe Festplatte
Feldman, R. (2007). Parent-infant synchrony: Biological foundations and developmental outcomes. Current Directions in Psychological Science.
→ Führend in Synchrony-Forschung: Herzschlag/Hormone gleichen sich an
Waters, S. F., et al. (2014). Stress contagion: Physiological synchrony between mothers and infants. Psychological Science.
→ Beweis: Unterdrückter Mutterstress erhöht trotzdem Baby-Puls
Porges, S. W. The Polyvagal Theory.
→ Social Engagement System: Baby braucht reguliertes Eltern-Nervensystem
Perspektive der Hebammenkunst – Prozess und Intuition
24 Quellen in 8 Abschnitten
Perspektive der Hebammenkunst – Prozess und Intuition
24 Quellen in 8 Abschnitten
Schwangerschaft: Die Weisheit der Erschöpfung
Profet, M. (1992). Pregnancy Sickness as Adaptation: A Deterrent to Maternal Ingestion of Teratogens. Evolutionary Theory.
→ Übelkeit in Woche 6-12 schützt Embryo vor Nahrungstoxinen während der Organogenese.
Gaskin, I. M. Spiritual Midwifery / Die selbstbestimmte Geburt.
→ Körperliche Signale wie Müdigkeit sind imperative Befehle, die den Geburtsverlauf positiv beeinflussen.
Promislow, J. H., et al. (2002). Sleep duration and pregnancy outcomes. American Journal of Epidemiology.
→ Mehr Schlaf korreliert mit besseren Outcomes und geringerem Komplikationsrisiko.
Schwangerschaft: Verbindung vor der Geburt
Veldman, F. Haptonomie: Wissenschaft der Affektivität.
→ Theoretische Basis für berührende Kommunikation – Hand auf dem Bauch gibt dem Kind Sicherheit.
DiPietro, J. A. (2010). Psychological and psychophysiological considerations regarding the maternal–fetal relationship. Infant and Child Development.
→ Das Ungeborene reagiert auf Stimme und emotionalen Zustand der Eltern – Bindung beginnt vor Geburt.
Stadelmann, I. Die Hebammen-Sprechstunde. Stadelmann Verlag.
→ Deutsches Standardwerk für Begleitung jenseits der Labordiagnostik – Intuition als Faktor für Geburtskompetenz.
Geburtsbeginn: Die Kunst des Ignorierens
AWMF S3-Leitlinie: Die vaginale Geburt am Termin. Kapitel: Aufnahme in den Kreißsaal.
→ Zu frühe Klinikaufnahme in der Latenzphase erhöht signifikant die Interventionsrate.
Odent, M. The Scientification of Love.
→ Erklärt das Krankenhaus-Paradox: Ortswechsel löst Adrenalin aus und stoppt Wehen physiologisch.
Zhang, J., et al. (2010). Contemporary patterns of spontaneous labor with normal neonatal outcomes. Obstetrics & Gynecology.
→ Bewies, dass die Latenzphase viel länger dauern darf als früher angenommen.
Die Atmosphäre: Der Partner als Oxytocin-Wächter
Simkin, P. The Birth Partner. Harvard Common Press.
→ Definierte Partner-Rolle neu: Vom passiven Zuschauer zum aktiven Gatekeeper und Atmosphären-Beschützer.
Buckley, S. J. (2015). Hormonal Physiology of Childbearing.
→ Belegt negativen Einfluss von hellem Licht und kognitiver Stimulation auf Oxytocin-Ausschüttung.
Olza, I., et al. (2018). Neurobiology of the 'laborland' state. Clinical Anatomy.
→ Beschreibt den Laborland-Trance-Zustand als notwendige Hirnfunktion, die durch Störungen unterbrochen wird.
Geburtsarbeit: Schmerz nutzen, Becken öffnen
Tully, G. Spinning Babies. Konzept und Schulungsmaterial.
→ Weltweit führendes Konzept: Asymmetrie öffnet das Becken effektiver als reines Pressen.
Gupta, J. K., et al. (2017). Position in the second stage of labour. Cochrane Review.
→ Höchste Evidenz: Rückenlage verengt Becken und verlängert Geburt – aufrechte Positionen sind überlegen.
England, P., & Horowitz, R. Birthing from Within.
→ Unterscheidet Schmerz (physiologisch, öffnend) von Leid (psychologisch, Widerstand) – lehrt Tönen zur Öffnung.
Das Ankommen: Die & Mikrobiom
Dominguez-Bello, M. G., et al. (2010). Delivery mode shapes the acquisition and structure of the initial microbiota. PNAS.
→ Schlüsselstudie: Erstkontakt (Haut/Vagina vs. Klinikumgebung) prägt das kindliche Immunsystem.
Widström, A. M., et al. (1987/2011). Skin-to-skin contact during the first hour after birth. Acta Paediatrica.
→ Beschreibt Breast Crawl: Neugeborene robben selbstständig zur Brust bei ungestörtem Haut-zu-Haut-Kontakt.
Bergman, N. J. Kangaroo Mother Care.
→ Trennung von Mutter und Kind löst massive Stressreaktion aus: Cortisol-Anstieg, Temperaturabfall.
Das Wochenbett: Die
Enning, C. Das Wochenbett: Begleitung und Pflege.
→ Etabliert die 1-1-1 Regel (Woche im Bett, am Bett, ums Bett) als Standard für komplikationslose Rückbildung.
Ou, H., et al. The First Forty Days: The Essential Art of Nourishing the New Mother.
→ Globale Perspektive: Wärmende Ernährung und radikale Schonung (Lying-in) werden rehabilitiert.
Gyhagen, M., et al. (2013). The prevalence of urinary incontinence 20 years after childbirth. BJOG.
→ Langzeitstudie: Mangelnde Schonung korreliert mit Beckenbodenproblemen nach 20 Jahren.
Stillen: Handwerk und die 'Zweite Nacht'
Mohrbacher, N. Breastfeeding Made Simple: Seven Natural Laws for Nursing Mothers.
→ Erklärt Zweite Nacht und Cluster Feeding als physiologischen Regelkreis zur Prolaktin-Rezeptor-Aktivierung.
Wiessinger, D. (1998). The Asymmetric Latch. Journal of Human Lactation.
→ Technische Basis: Asymmetrisches Anlegen (Nase frei, Kinn in Brust) verhindert Schmerzen.
Academy of Breastfeeding Medicine (ABM). Clinical Protocols.
→ Evidenzbasierte Protokolle: Feuchte Wundheilung mit Muttermilch, Vermeidung unnötiger Zufütterung.
Psychologische Perspektive – Identität und Dynamik
24 Quellen in 8 Abschnitten
Psychologische Perspektive – Identität und Dynamik
24 Quellen in 8 Abschnitten
Die Identitäts-Demontage (Matrescence)
Hoekzema, E., et al. (2017). Pregnancy leads to long-lasting changes in human brain structure. Nature Neuroscience.
→ MRT-Nachweis: Schwangerschaft reduziert graue Substanz (Synaptic Pruning) zur Spezialisierung sozialer Kognition.
Athan, A., & Reel, H. L. (2015). Maternal Psychology: The 4th Trimester and Matrescence. Columbia University Teachers College.
→ Wissenschaftliche Definition von Matrescence als eigenständiges Entwicklungsstadium analog zur Adoleszenz.
Abraham, E., Feldman, R., et al. (2014). Father's brain is sensitive to childcare experiences. PNAS.
→ Vätergehirn baut sich nur durch aktives Caregiving um, nicht durch bloße biologische Vaterschaft.
Die Paar-Dynamik – Kollusion und Verrat
Willi, J. Die Zweierbeziehung: Spannungsursachen, Störungen, Klärungsprozesse. Rowohlt.
→ Prägte den Begriff Kollusion: unbewusstes Zusammenspiel der Neurosen, das Paare in Krisen polarisiert.
Gottman, J. M., & Gottman, J. S. And Baby Makes Three.
→ Daten zur J-Kurve: 67% der Paare erleben signifikanten Zufriedenheitsabfall in ersten 3 Jahren nach Geburt.
Perel, E. Mating in Captivity.
→ Erklärt das Paradoxon: Elternschaft (Nähe) steht oft der Erotik (Distanz, Risiko) entgegen.
Geburtstrauma und intrusive Gedanken
Kleiman, K. Good Moms Have Scary Thoughts.
→ Führende Expertin, die aggressive Zwangsgedanken entstigmatisiert: kommen bei fast allen Eltern vor.
Fairbrother, N., & Woody, S. R. (2008). New mothers' thoughts of harm related to the newborn. Archives of Women's Mental Health.
→ Bis zu 100% der Eltern haben gelegentlich Gedanken, dem Kind zu schaden – Ausdruck von Hypervigilanz.
Kim, P., et al. (2016). The maternal brain under stress.
→ Erklärt Amygdala-Überaktivierung, die zu Worst-Case-Simulationen führt.
Bindung ist kein Gefühl, sondern Arbeit
Meaney, M. J. (2001). Maternal care, gene expression, and the transmission of individual differences in stress reactivity. Annual Review of Neuroscience.
→ Verhalten (Streicheln/Tragen) verändert Stress-Gene des Nachwuchses dauerhaft – Bindung als Gen-Regulation.
Brisch, K. H. Bindungsstörungen: Von der Bindungstheorie zur Therapie. Klett-Cotta.
→ Bindung kann auch ohne sofortigen Liebesrausch sicher entstehen – durch Feinfühligkeit.
Feldman, R. (2017). The Neurobiology of Human Attachments. Trends in Cognitive Sciences.
→ Bio-Behavioral Loop: Oxytocin entsteht durch Interaktion. Man muss versorgen, um zu lieben.
Die Gesichter der Depression (Er und Sie)
Möller-Leimkühler, A. M. Vom Dauerstress zur Depression: Wie Männer unter Druck geraten.
→ Male Depressive Type: Aggression, Sucht und Arbeit statt Weinen (Externalisierung).
Paulson, J. F., & Bazemore, S. D. (2010). Prenatal and postpartum depression in fathers. JAMA.
→ Meta-Analyse: ca. 10% der Väter werden postpartal depressiv, oft unerkannt.
Ramchandani, P., et al. (2005). Paternal depression in the postnatal period and child development. The Lancet.
→ Depressive Väter haben negative Langzeiteffekte auf Kinder, selbst wenn Mutter gesund ist.
Wenn Stress den Charakter enttarnt
Jonason, P. K., et al. The Dark Triad: Narcissism, Machiavellianism, and Psychopathy.
→ Definiert Persönlichkeitsmerkmale, die unter Stress (Elternschaft) dekompensieren können.
Durvasula, R. Should I Stay or Should I Go: Surviving a Relationship with a Narcissist.
→ Dynamik der narzisstischen Kränkung durch das Kind – Eifersucht des Partners auf das Baby.
Wardetzki, B. Weiblicher Narzissmus.
→ Wie Mütter das Kind als Selbstobjekt missbrauchen können (Grandiosität durch Aufopferung).
Die Neudefinition der Intimität
Basson, R. (2000). The female sexual response: a different model. Journal of Sex & Marital Therapy.
→ Wissenschaftlicher Standard für responsives Begehren: Lust entsteht erst durch Stimulation.
Clement, U. Dynamik des Begehrens.
→ Desire Discrepancy in Langzeitbeziehungen: Kompromisse ('Sex gegen Willen') töten die Libido.
Schenck, L. Touched Out: Motherhood, Misogyny, and the Violence of Care.
→ Taktile Reizüberflutung als physiologischer Grund für sexuelle Abwehr.
(Integration)
Nelson, S. K., Kushlev, K., & Lyubomirsky, S. (2014). The pains and pleasures of parenting. Psychological Bulletin.
→ Eltern-Paradoxon: weniger Spaß (Hedonia), aber mehr Sinn (Eudaimonia).
Tedeschi, R. G., & Calhoun, L. G. (2004). Posttraumatic Growth: Conceptual Foundations and Empirical Evidence.
→ Urheber des PTG-Konzepts: existenzielle Krisen führen zu höherer psychischer Reife.
Frankl, V. E. ...trotzdem Ja zum Leben sagen.
→ Basis: Der Mensch strebt primär nach Sinn, nicht nach Lust. Elternschaft als Sinn-Generator.
Zitat-Quellen
Die auf der Startseite angezeigten Zitate stammen aus folgenden Werken:
Sarah Blaffer Hrdy
Anthropologin & Primatologin
Mother Nature (1999)
Simone de Beauvoir
Philosophin
Das andere Geschlecht (1949)
Prof. Dr. Barbara Almond
Psychoanalytikerin
The Monster Within (2010)
Dr. Christiane Northrup
Gynäkologin
Women's Bodies, Women's Wisdom (1994)
Ina May Gaskin
Trägerin des Alternativen Nobelpreises
Spiritual Midwifery (1975)
Dr. Michel Odent
Chirurg & Geburtshelfer
Birth Reborn (1984)
Dr. Alexandra Sacks
Reproduktionspsychiaterin
What No One Tells You (2019)
Adrienne Rich
Dichterin & Theoretikerin
Of Woman Born (1976)
Naomi Wolf
Autorin
Misconceptions (2001)
Caroline Criado-Perez
Autorin
Unsichtbare Frauen (2019)
Silvia Federici
Politikwissenschaftlerin
Revolution at Point Zero (2012)
Teresa Bücker
Journalistin & Autorin
Alle_Zeit (2022)
bell hooks
Kulturwissenschaftlerin
All About Love (2000)
John Gottman
Psychologe & Beziehungsforscher
The Seven Principles for Making Marriage Work (1999)
Dr. Sue Johnson
Klinische Psychologin
Hold Me Tight (2008)
Dr. Elseline Hoekzema
Neurowissenschaftlerin
Nature Neuroscience (2017)
Dr. Jen Gunter
Gynäkologin
The Vagina Bible (2019)
Chelsea Conaboy
Wissenschaftsjournalistin
Mother Brain (2022)
Dr. Sarah Buckley
Hausärztin & Expertin für hormonelle Geburtsphysiologie
Hormonal Physiology of Childbearing (2015)
Milli Hill
Gründerin des Positive Birth Movement
Give Birth Like a Feminist (2019)
Sheila Kitzinger
Sozialanthropologin & Geburtsaktivistin
Rediscovering Birth (2000)
Dr. Aurélie Athan
Klinische Psychologin, Columbia University
Reproductive Identity Development (2020)
Karen Kleiman
Gründerin des Postpartum Stress Center
Good Moms Have Scary Thoughts (2019)
Dr. Shefali Tsabary
Klinische Psychologin
The Conscious Parent (2010)
Quellentypen
Leitlinien
AWMF, Mutterschaftsrichtlinien, Nationale Stillkommission
Peer-Review
Fachzeitschriften aus Medizin, Psychologie, Soziologie
Fachbücher
Standardwerke aus Geburtshilfe und Entwicklungspsychologie
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